20.03.2012
Der Winter geht nun langsam trotz der frostigen Nächte in den letzten Tagen zu Ende und wir konnten bereits die ersten warmen Sonnenstrahlen der Frühjahrssonne genießen. Blumen und Bäume fangen an zu blühen und die Vögel singen ihre schönsten Lieder.
In Deutschland kämpfen die Landwirte allerdings mit den starken Frostschäden. Die kalten Nächte Anfang Februar haben regional zu teilweise massiven Auswinterungsschäden beim Wintergetreide geführt. Es wird geschätzt, dass mindestens 20% der deutschen Fläche, auf der Wintergetreide angebaut wurde, tot gefroren sind. Insbesondere Gebiete in den neuen Bundesländern, im Norden Baden-Württembergs, in Hessen und im südlichen Niedersachen sind stark betroffen. Auch in Frankreich sind ca. 300.000 Hektar der Auswinterung zum Opfer gefallen. Dort muss das Wintergetreide umgebrochen werden und Sommergetreide gesät werden. Extreme finden derzeit auch in Spanien und Portugal statt: Eine starke Dürre und anhaltende Waldbrände dominieren das Land.
Wir haben Glück gehabt! Unser Getreide ist gut durch den Winter gekommen und deswegen können wir uns alle bereits an den grünen Feldern erfreuen. Als es bei uns so kalt war, lagen glücklicherweise 15 cm Schnee und die kleinen Pflanzen waren dadurch vor der Kälte geschützt.
Weizen und Raps wachsen und gedeihen, nicht zuletzt, weil wir bereits zum größten Teil die Fläche mit wichtigem Dünger, wie beispielsweise Stickstoff, Kali und Phosphor versorgt haben. Damit haben wir ihnen einen guten Start in die warme Jahreszeit gegeben. Die Zuckerrüben sind im feuchten Boden gelegt und damit haben auch sie beste Startbedingungen.

